#CAMP
Thementrack 5 - session 6
WHEN WALLS TREMBLE - virtual communities squatting the real-e. Wilko Schroth und Drita Parduzi
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Spannungsfeld Berlin
virtual, top; real, bottom, closed open, temporary sustainable
raum aufmachen, spannungsfeld
Ihre Tags:
change, citizens, unknown energies, chaos, determination, a shared effort in research and deed, a third culture so to say.
→ Auf der Suche nach der dritten Kultur
Modellstaat Friedrichshain Kreuzberg
Geschichtliche Entwicklung
Vor Wende:
Open Bottom in Kreuzberg Leute konnten aufsteigen, Investor werden, Flächen erwerben, ohne Probleme <--> im Osten closed bottom, politisches Bekenntnis nötig, um Bonze zu werden
Nach Wende
open bottom, potential spaces to squat
Nach Mauerfall
common and shared places, Musik, Tanzen, bottom up squatters, die ehemals staatlichen Flächen wurden eingenommen – fast zwei jahre Anarchie
Parallel dazu haben sich andere Leute Gedanken gemacht, wie man Geld machen kann mit den Flächen.
DER FEHLER IN DER SCHALTZENTRALE
→ Frage, wer macht eine Stadt? Politiker, Macht, Geld, Besitz = bottom-up oder Leute, die sie bewohnen und beleben?
Konsequenzen:
Staat privatisierte öffentliche Flächen, wie zum Beispiel das Grundstück, auf dem der Tresor stand.
"Das ist ne Schatzkammer und wie kann man die Schatzkammer sprengen um des Vermögens willen – da ist doch ein Fehler in der Schaltzentrale.“ (Tresor Besucher, Film von Dimitry).
Prinzip der Zwischennutzung aufgekommen (official places to squat für urban pioneers), die Flächen, wie die Bar 25, erlebten sozusagen einen Reifeprozess.
Aktuelle Situation
Investoren wollen (kultivierte) Flächen zurück – also von winwin zu loselose? O2, Mediaspree, usw. löste Welle der Unzufriedenheit, des Abgestoßenfühlens aus, Bürgerbegehren ... + Wirtschaftskrise: Staat und Investoren geschwächt (bottom-up umgedreht)
⇒ jetzt der Moment, etwas zu unternehmen: WHEN WALLS TREMBLE
will mithilfe einer virtual Community, einer Website nach Vorbild der 1 Million Dollar Website, Menschen und Geld sammeln, um eine Fläche als Experimentierfeld entlang der Spree zurückzukaufen. Pixel ist dann ein Quadratmeter.
ihre Website: sustainable freedom for bottom-up investment (Konzept, Idee)
Kampagne: wir kaufen ein Stück Berliner Freiheit
erste Interessenten, mehr: wir kaufen ein Stück Berliner Fläche Grenze als Berliner Modell, wenn alle mitmachen, können wirs kaufen
potentielle Entwicklung
Fläche steht dann für Nutzung zur Verfügung
Planungssicherheit für Zwischennutzer
Gefühl des Gehörens: Verein gründen, alle Leute, die spenden auf Website aufführen, sich selbst organisierendes System, Regeln aufstellen, Statuten, Transparenz was mit Geld passiert usw.
Virtual Communities schaffen Zugehörigkeitsgefühl, das übertragen auf Berlin und an Flächen festmachen, gemeinsame Identität, gemeinsamer Beutezug, weil in Realität übertragen
Tribes sind Nomaden. Experimentalstämme müssen Kräfte aufbauen, dann weiterziehen, dann kommt der nächste. Man beginnt bei einem Fleck und transformiert den, der Gewinn wird in weitere Flecken gesteckt. Man muss Zwischennutzungscharakter festlegen – sonst wird’s borniert.
Bar25 als gutes Beispiel für trial-and-error Welt. >Tim Renner sinngemäß: "Jetzt Wirtschaftsmodell. Ist doch okay, wenn die uns dann Geld geben, weiternutzen und wir suchen nächsten Spot was du durch Stacheldraht verlierst gewinnst du an vielen anderen Standorten hinzu"
Kreative kriegen Raum, befruchten den, ziehen weiter und vermieten diesen Raum weiter
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Spannungsfeld Berlin
virtual, top; real, bottom, closed open, temporary sustainable
raum aufmachen, spannungsfeld
Ihre Tags:
change, citizens, unknown energies, chaos, determination, a shared effort in research and deed, a third culture so to say.
→ Auf der Suche nach der dritten Kultur
Modellstaat Friedrichshain Kreuzberg
Geschichtliche Entwicklung
Vor Wende:
Open Bottom in Kreuzberg Leute konnten aufsteigen, Investor werden, Flächen erwerben, ohne Probleme <--> im Osten closed bottom, politisches Bekenntnis nötig, um Bonze zu werden
Nach Wende
open bottom, potential spaces to squat
Nach Mauerfall
common and shared places, Musik, Tanzen, bottom up squatters, die ehemals staatlichen Flächen wurden eingenommen – fast zwei jahre Anarchie
Parallel dazu haben sich andere Leute Gedanken gemacht, wie man Geld machen kann mit den Flächen.
DER FEHLER IN DER SCHALTZENTRALE
→ Frage, wer macht eine Stadt? Politiker, Macht, Geld, Besitz = bottom-up oder Leute, die sie bewohnen und beleben?
Konsequenzen:
Staat privatisierte öffentliche Flächen, wie zum Beispiel das Grundstück, auf dem der Tresor stand.
"Das ist ne Schatzkammer und wie kann man die Schatzkammer sprengen um des Vermögens willen – da ist doch ein Fehler in der Schaltzentrale.“ (Tresor Besucher, Film von Dimitry).
Prinzip der Zwischennutzung aufgekommen (official places to squat für urban pioneers), die Flächen, wie die Bar 25, erlebten sozusagen einen Reifeprozess.
Aktuelle Situation
Investoren wollen (kultivierte) Flächen zurück – also von winwin zu loselose? O2, Mediaspree, usw. löste Welle der Unzufriedenheit, des Abgestoßenfühlens aus, Bürgerbegehren ... + Wirtschaftskrise: Staat und Investoren geschwächt (bottom-up umgedreht)
⇒ jetzt der Moment, etwas zu unternehmen: WHEN WALLS TREMBLE
will mithilfe einer virtual Community, einer Website nach Vorbild der 1 Million Dollar Website, Menschen und Geld sammeln, um eine Fläche als Experimentierfeld entlang der Spree zurückzukaufen. Pixel ist dann ein Quadratmeter.
ihre Website: sustainable freedom for bottom-up investment (Konzept, Idee)
Kampagne: wir kaufen ein Stück Berliner Freiheit
erste Interessenten, mehr: wir kaufen ein Stück Berliner Fläche Grenze als Berliner Modell, wenn alle mitmachen, können wirs kaufen
potentielle Entwicklung
Fläche steht dann für Nutzung zur Verfügung
Planungssicherheit für Zwischennutzer
Gefühl des Gehörens: Verein gründen, alle Leute, die spenden auf Website aufführen, sich selbst organisierendes System, Regeln aufstellen, Statuten, Transparenz was mit Geld passiert usw.
Virtual Communities schaffen Zugehörigkeitsgefühl, das übertragen auf Berlin und an Flächen festmachen, gemeinsame Identität, gemeinsamer Beutezug, weil in Realität übertragen
Tribes sind Nomaden. Experimentalstämme müssen Kräfte aufbauen, dann weiterziehen, dann kommt der nächste. Man beginnt bei einem Fleck und transformiert den, der Gewinn wird in weitere Flecken gesteckt. Man muss Zwischennutzungscharakter festlegen – sonst wird’s borniert.
Bar25 als gutes Beispiel für trial-and-error Welt. >Tim Renner sinngemäß: "Jetzt Wirtschaftsmodell. Ist doch okay, wenn die uns dann Geld geben, weiternutzen und wir suchen nächsten Spot was du durch Stacheldraht verlierst gewinnst du an vielen anderen Standorten hinzu"
Kreative kriegen Raum, befruchten den, ziehen weiter und vermieten diesen Raum weiter
Last changed by Doro Martin on 17/09/2009 at 19:20
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