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Thementrack 2 - session 3

Thementrack 2 - session 3

The Day Ownership died – warum noch Musik besitzen? - Petar Djekic / Hannes Hesse

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Session: The Day ownership died

mufin.com
Hannes, popcuts

Idee/Grund: warum noch Musik besitzen? Braucht es die Hardware noch?
Suchbegriff Streaming auf Google in den letzten zwei Jahren steile Karriere gemacht

Wer hat noch CDs, wie wird Musik konsumiert?
Ipod; Laptop (von Festplatte, weniger streamen),

physische Tonträger veralten, gehen kaputt. Geräte entscheiden über Art des Musikkonsums

streamen: Qualität? Immer Kopfhörer, …
spontan, entdecken, Verfügbarkeit, Preis/Leistung

stehen vorm CD Regal auch noch, aber mehr Computer, hängt auch mit Zimmer zusammen,
Communities wie Blip.fm,

streaming on demand,

spotify

Bezahlen nur für Streamen ist noch nicht durchgesetzt, es geht dann um Besitz
Oder gibt es nur eine Preisschwelle? Auch bei CDs oder natürlich LPs das haptische Moment wichtig. Problem am Streamen: Anbieter hat Kontrolle, Monopol Gefahr größer
digitales MP3 ist Besitzen.

Warum besitzen? = kaufen (Erwerb von Nutzungsrechten)
Klangqualität, Sinnlichkeit, Kontrolle, Mobilität/Komfort. Der eine Grund, der übrig bleibt ist Sinnlichkeit, damit verbindet man Lebenszeit. Dezentraler Vertrieb.
Position des Musikers:
will ich im Stream untergehen?

Hörverhalten. Gezielt – zufällig; soziales Entdecken.


Jugendliche: Mobilität und Geräte, auf denen es gespielt werden kann, entscheidend.
Der klassische Nutzer wird verschwinden, ist schon verschwunden, schon gemischt.

Fanbindung wichtig, ob man sich Produkte kauft.

Zukunft: nur wenige bezahlen für Musik, alle anderen streamen.

Ownership
durch Internet und Serviceanbieter kommen einfach noch Einschränkungen hinzu (Cloud hat die Technik verändert)
feels like free-modell
Service Provider, Handyanbieter … wie Wasser, Gerd Leonhard Vergleich, Art Kulturflatrate.

Zukunftsprognose:
alle streamen nur noch über Anbieter, wird abgerechnet nach Kulturflatrate Modell, Fans werden immer noch Produkte ihrer Bands kaufen.
Wenn alle nur noch streamen, ist der Kontrollpunkt entscheidender – gabs aber vorher auch schon. Nicht Zensur, sondern Markt. Vom Label zum Dienstleister, Plattenfirmen, Aggregatoren

Geld verdienen – Finanzierungsmodelle für Streaming, alles noch nicht profitabel
→ können sich Leute nur noch über Touren und Fanbase finanzieren
wird auch deswegen weniger aus Musik selbst gewonnen, weil es mehr Musik gibt?
Vertriebskette wird kleiner, Kosten die dazwischen
Aufgaben der Label werden vielfältiger, Marketingaufgaben im Netz,...

globale Konkurrenz (durch digitale Bibliothek – auch gegen Tote)

es wird mehrere Businessmodelle geben müssen, die Suche nach dem einen Modell ist falsch

Wenn wir Musik nicht mehr besitzen, wird der Kuchen auch kleiner? Nur ca. 5% der genutzten Musik wird gezahlt im Moment.
Provider werden wahnsinniges Interesse haben, Kundenbindung, streaming Service könnte Möglichkeit sein.
Braucht es eine bestimmte Größe, um Dienste wie Spotify profitabel zu machen?

Ergebnis, Trend:
Vor paar Generationen war Musik noch flüchtig, jetzt wieder Umbruch
Musik landet in der Wolke, wird gestreamt
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Last changed by Dorothea Martin on 17/09/2009 at 19:27

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    24/07/2009

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