Thementrack 1 - session 5
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Wieviel Musikempfehlungen braucht der Mensch - Stephan Baumann
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++Wieviel Musik- empfehlungen braucht der Mensch | Stephan Baumann (DFKI)
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///SPEAKER INFO
Dr. Stephan Baumann / Artist Science
Head of Competence Center Computational Culture / Homepage [http://www.dfki.uni-kl.de/~baumann/] / DFKI Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (German Research Center for AI) / Blog Computational Culture
"I did a lot of different things over the years but there are basically two big hearts inside of me: some people say I am so rational, so logic while others just enjoy my craziness and ad-hoc creativity."
///PROJEKT HORST
lovehorst.com
Thema:
Welche Band ist mit welcher Band befreundet?
Wie sind die miteinander vernetzt?
Wie kann man Faktenwissen über Musik sinnvoll verknüpfen?
Lösung:
Semantic Web für Informationsextraktion.
Tool, um persönlich Neues in der globalisierten Vielfalt zu bewältigen - durch Verknüpfung mit persönlicher Relevanz.
Generiert 1 "Story" pro Knopfdruck. Eine Geschichte als Empfehlung.
1 einziger Knopf um eine Geschichte zu erzählen.
Ich brauche als user Unterhaltung, keine Empfehlung.
Stephan Baumann hat die letzten 10 Jahren ein System entwickelt. >> lovehorst oder kurz HORST
Initialer Einstiegspunkt: Will ich was Neues, gehe ich auf lovehorst.com
///WHAT DOES IT DO?
Es produziert "freundliche verknappte Empfehlungen".
Eine Empfehlung am Tag reicht. 1x am Tag eine Story.
Ressource "Begehrlichkeit" >> Verknappung der Empfehlung.
Früher fuhr man für eine Platte 3h lang.
Aggregierte "Systemintelligenz" im Gegensatz zum einzelnen persönlichen first-life Musikexperten.
"Ich baue Horst für mich."
Nicht als quick start-up gedacht. "Habe alle Zeit der Welt es zu entwickeln."
Bedient Fan-tum für Musik & vereint Plattenladen und Informatik.
Das Identifikationspotenzial ist wichtig.
///HOW DOES HORST WORK?
Bedeutung durch richtig gewichtete Verknüpfung.
Intelligente Verknüpfungsplattform von Maschinenhilfe und (wenig) Experteninput.
oder auch "Mischung aus einigen wenigen Experten und umfassender Datenverknüpfung."
Musikalisches Faktenwissen zugänglich machen, BBC arbeitet daran Musikdaten zu öffnen.
Daten sind da, zugreifen kann man ja, aber wie präsentiere ich es? - Es muss auch auf dem iPhone gut aussehen...Arbeit liegt im Interface/Interaction Design.
Semantisches Netz und interface, das erstmalig staatliche und kommerzielle Datenbanken um daraus Bedeutung zu generieren, kombiniert. Zusammenführung von BBC, Jamendo & last.fm Datenbanken.
Maschinenwissengenerierung ist grob aber weitreichend, einzelnes Expertenwissen ist präzise kategorisiert aber zu wenig umfassend.
"Ich glaube nicht an Regulation ohne Menschen."
Ist Forschung, aber kein Businessplan.
///FOKUS AUF STORIES
Geschichten erzählen im Gegensatz zur Listenflut.
Beispiel Output:
"Ich bin Fan von Band X deren Bandmitglied Y auch Instrument Z in der Band A gespielt hat."
Generiert "NEUES".
HORST Ist dazu da, das persönlich Neue in einem bestimmten Interessensfeld der Musik zu entdecken.
Neue Geschichten über bekannte Ausgangspunkte.
///FRAGEN und PUBLIKUMSSTATEMENTS
- Werden SPEX und INTRO Leute arbeitslos?
Last.fm z.B. generiert Empfehlungen durch wikipedia wissen.
HORST schliesst die semantische Lücke.
SPEX und INTRO Leute werden HORST benutzen wollen.
- Problem: Aktuere / Songs / Wie sollen denn die abfragen aussehe ist nämlich nicht standardisiert darstellbar.
Empfehlungssystem nicht standardisert. Wie will ich das useruinterface gestalten.
Myspace Profiles einspielen, ich lass mich überraschen. Auf Informationen aufsetzen, die schon da sind.
- Demoversion läuft schon?
Wenn eine Idee mehr als Folien und schicke Logos sein soll, beginnt der komplexe Teil der Umsetzung. Userinterface (Front End) soll motivierend sein. Aber genau das frisst die Entwicklungsressourcen.
- Datenbank die Verknüpfungen herstellt, aber das sagt nichts über die Qualität der Songs aus.
RSS feeds mit RSS Applikatoren von Musikblogs ist etwas anderes, mit Yahoo pipes kann man sich sowas selbst bauen.
- HORST wird eine relativ "spitze" Zielgruppe ansprechen.
/// STATEMENT ZU A2N
Gestern war ich skeptisch. Noch so ein Barcamp wo Leute fabulieren, Dinge schlecht machen, aber nichts tun wollen. "Es ist nicht zeitgeistig etwas zu tun, sondern zeitgeistig zu wirken." Das Problem meiner bisherigen Barcamps ist, dass unklar ist was die Essenz daraus ist. Was ändern wir im genau im Geschäft , was ändern wir wirklich, was ändern wir nicht und aus welchen Gründen?
BUT:
Mit eigener Session sehr zufrieden. Sehr guter und engagierter Input.
Range an feedback war sehr breit. Diskussion sehr angeregt. Wunderbar.
Jetzt genug mit Barcamps für mich.
"Ich komm erst dann wieder wenn ich ne Demo hab..."
Last changed by Markus Angermeier on 21/09/2009 at 14:08
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